Die Legende von Italos – Der mythische Namensgeber der Republik Italien
Italien
Die Republik Italien, ein Staat in Süd-Europa >> mit der Hauptstadt Rom, wird seit Jahrtausenden von einer reichen Geschichte und einer einzigartigen Kultur geprägt. Geografisch bekannt für die charakteristische Form als „Stiefel“ im Mittelmeer und für die beeindruckenden Alpen im Norden, umfasst das Land die Apenninhalbinsel, die großen Inseln Sizilien und Sardinien sowie kleinere Inseln. Heute zählt Italien etwa 60 Millionen Einwohner und ist Mitglied der Eurozone und der NATO. Die italienische Republik ist ein hoch entwickelter Industriestaat mit einer leistungsfähigen Landwirtschaft, einem starken Fremdenverkehr und einer herausragenden Tradition in Design, Mode und Kunst.
Italos (latinisiert Italus)
Ein besonderer Aspekt der italienischen Identität liegt in seiner mythischen Wurzel. Laut griechischer Mythologie ist Italos (latinisiert Italus) >> der eponyme Held und Namensgeber Italiens. Er wird als Sohn des Telegonos – des Sohnes des Odysseus und der Zauberkönigin Kirke >> – geboren. Die antike Überlieferung, insbesondere von Autoren wie Antiochos von Syrakus, Aristoteles und Dionysios von Halikarnassos, berichtet, dass Italos König des antiken Königreichs Oinotria im südlichen Teil Kalabriens war. In dieser Zeit wurde das Land noch nicht „Italien“ genannt, sondern umfasste nur die südlichsten Regionen der Halbinsel.
Italos gilt als Begründer der zivilisierten Gesellschaft in dieser Region
Italos gilt als Begründer der zivilisierten Gesellschaft in dieser Region. Aristoteles schreibt in seiner Politik, dass Italos die nomadischen Oinotrer zu Bauern gemacht und ihnen Gesetze gegeben habe, darunter die sogenannten Syssitien – gemeinsame Speiseordnungen, die bis ins römische Reich hinein wirksam waren. Seine Gemahlin war Leukaria, eine Tochter des Latinus, und aus ihrer Verbindung sollen die Stämme der Ausonier (Stammvater Auson) und der Rhomoi (Stammvater Rhomos/Rhome) hervorgegangen sein.
Die Bezeichnung „Italien“
Die Bezeichnung „Italien“ entwickelte sich aus dem Namen des mythischen Königs und wurde zunächst nur für den südlichen Teil der Halbinsel verwendet. Mit der Expansion des Römischen Reiches wurde der Begriff im Laufe der Zeit auf die gesamte Halbinsel ausgedehnt. Erst nach der Vereinigung Italiens im Jahr 1870 erhielt das moderne Land seine heutige Form und seinen Namen.
Fazit
So verbindet die Republik Italien moderne Stärken mit einer tief verwurzelten Mythologie – ein Symbol für die ununterbrochene Geschichte eines Landes, das von Legenden geprägt wurde und bis heute von ihnen inspiriert bleibt.
Quellen (Italos und namensgeber von Italien)
Dionysios von Halikarnassos, Römische Altertümer 1,72,6
Plutarch, Romulus 2,1
Hyginus Mythographus, Fabulae 127
Aristoteles, Politik 1329b
Stephanos von Byzanz s. v. Ἰταλία
Servius, Kommentar zu Vergils Aeneis 1,2,533
Thukydides 6,4,2
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07. Februar 2026 | ID: 15841 | Artikel löschen |
Holger Fischer
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