Einbauschraenke fuer den Wiener Altbau: Warum Massmoebel bei schiefen Waenden die einzige Loesung sind
Wer in einer Wiener Gruenderzeitwohnung einen Schrank aufstellt, kennt das Problem: Zwischen Schrankrueckwand und Mauer klafft ein Spalt, die Tueren schliessen nicht sauber, und oben bleibt ein toter Streifen bis zur Stuckleiste. Der Grund liegt nicht am Moebel, sondern am Haus. In Altbauten aus der Zeit vor 1918 ist kaum eine Wand lotrecht und kaum ein Boden waagrecht. Abweichungen von zwei bis drei Zentimetern auf Raumhoehe sind die Regel, nicht die Ausnahme.
Standardmoebel aus dem Handel sind fuer rechtwinkelige Raeume konstruiert. Sie lassen sich in einer solchen Wohnung zwar aufstellen, aber nie sauber einpassen.
Aufmass statt Katalogmass
Massanfertigung beginnt mit einem Aufmass vor Ort. Gemessen wird nicht nur die Nische, sondern auch, wie stark Wand und Boden von der Senkrechten abweichen. Erst danach entsteht die Konstruktion. Der Korpus wird gerade gebaut, ausgeglichen wird ueber Blenden und Passleisten - so bleiben Tueren und Laden dauerhaft in der Flucht, auch wenn die Wand dahinter schief ist.
Typische Einsatzfaelle
Haeufig gefragt sind Einbauschraenke bis zur Stuckleiste, begehbare Schrankraeume, Kuechen nach Mass sowie Bad- und Bueromoebel, die um Leitungen und Abflussrohre herumgebaut werden. Dazu kommen Innentueren in Sondermassen und Innenausbauten in Holz: Wandverkleidungen, Sitzbaenke, Fensterbaenke, Heizkoerperverkleidungen und Holzstiegen.
Kastenfenster erhalten statt tauschen
Ein eigenes Thema im Altbau sind historische Kastenfenster. In vielen Faellen ist ein Kompletttausch nicht noetig: Werden nur die beschaedigten Profile getauscht, bleibt die Optik erhalten und die Kosten sinken deutlich gegenueber einem Neueinbau.
Ein Ansprechpartner ueber das ganze Projekt
Bleibt vom Aufmass ueber die Fertigung bis zur Montage derselbe Tischler zustaendig, entfallen Schnittstellen zwischen Planung und Ausfuehrung. Fuer Kundinnen und Kunden bedeutet das einen direkten Ansprechpartner, wenn spaeter nachjustiert werden muss - was bei Holz im Altbau nach der ersten Heizsaison durchaus vorkommt. (Bildquelle: Wiener Tischlerei)
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28. September 2026 | ID: 19090 | Artikel löschen |
Wiener Tischlerei - Harald Berger
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Handwerksbetrieb mit eigener Werkstatt in Wien-Rudolfsheim-Fuenfhaus. Inhaber Harald Berger, Gewerbe seit 22.11.2020, GISA-Zahl 37946667, Mitglied der Wirtschaftskammer Wien. Gefertigt wird nach Mass: Einbauschraenke, Schrankraeume, Kuechen, Bad- und Bueromoebel, Innentueren und Innenausbau in Holz. Schwerpunkt Wiener Gruenderzeitwohnungen. Einzugsgebiet: alle 23 Wiener Bezirke.
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