Ciao Bella: Winter-Olympiade in Italien
Die letzten Sommerspiele in Paris sind allen noch in bester Erinnerung, da naht schon das nächste Highlight: Vom 6. bis 22. Februar findet die 25. Winterolympiade in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt. Dabei sein ist alles und das gilt nicht nur für die Wettkämpfer. Wer live zuschauen will, sollte sich mit dem Ablauf des Ticketkaufs gut auskennen, denn hierbei ist einiges zu beachten. ARAG Experten liefern hilfreiche Informationen dazu.
Was ist los bei Olympia 2026?
Insgesamt 2.900 Athleten treten dieses Jahr in insgesamt acht Sportarten und sechzehn Disziplinen gegeneinander an. Die Sieger können 116 Gold-Auszeichnungen erringen. Die olympische Flamme ist schon auf dem Weg: Sie wird per Staffellauf von 10.001 Sportlern bis zum Austragungsort getragen und am 6. Februar pünktlich zur Eröffnungsfeier im San Siro-Stadion in Mailand ankommen. Wer genau wissen will, wer wann gegen wen antritt, dem empfehlen die ARAG-Experten den offiziellen Wettkampfplan. Aber Achtung: Bereits zwei Tage vor dem offiziellen Start der Winterolympiade beginnen am 4. Februar bereits erste Runden in einigen Sportarten, darunter Eishockey, Curling und Snowboard. Die Spiele enden mit der großen Abschlussfeier am 22. Februar in der Arena di Verona. Traditionell finden im Anschluss, in diesem Fall vom 6. bis 15. März, die Paralympics statt.
Wie kann man Tickets erwerben?
Vor allem gilt: Jetzt aber schnell! Denn die Tickets sind bereits seit 15. Januar erhältlich - der erste Schwung über ein Losverfahren, der zweite seit April auf normalem Wege. Inzwischen dürften eher Restposten verfügbar sein; insbesondere die spannenden Finals sind fast alle ausverkauft. Angeboten werden vor allem noch deutlich teurere "Hospitality Packages", die zum Eintritt selbst noch Verpflegung und Präsente enthalten.
Grundsätzlich ist der Kauf von Tickets für internationale Wettkämpfe nicht ganz so einfach: Tickets sind oft personalisiert und in der Bestellmenge begrenzt, um nicht autorisierten Händlern das Geschäft zu erschweren. Dennoch gibt es viele schwarze Schafe, die sich mit überteuerten oder gar gefakten Tickets an allzu gutgläubigen Sportfans bereichern wollen. Daher ruft das Internationale Olympische Komitee (IOC) dazu auf, Tickets ausschließlich auf der eigenen und damit offiziellen Ticketseite zu erwerben. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Verkäufe über Drittanbieter grundsätzlich verboten sind. Und die Gefahr, dass man mit einer über dubiose Kanäle erworbenen Eintrittskarte keinen Einlass erhält, ist hoch. Die korrekten Ticketpreise sind je nach Sportart und Fortschritt des Turniers sehr unterschiedlich, beginnen aber bei 30 Euro. Über die Hälfte aller Eintrittskarten sollen für weniger als 100 Euro zu erhalten sein. Tiefer in die Tasche muss man dann greifen, wenn man die Eröffnungs- oder die Abschlussfeier anschauen möchte: Hierfür reichen die Preise durchaus bis deutlich über 2.000 Euro.
Ist ein Wiederverkauf bestellter Tickets möglich?
Interessant für spät Entschlossene ist die Wiederverkaufs-Plattform, die seit Anfang Dezember live geschaltet ist. Auch diese läuft über die offizielle Ticketseite und ausschließlich hier ist es laut ARAG Experten gestattet, bereits bestellte Karten wieder zu verkaufen. Und zwar höchstens zum gezahlten Preis und ohne Gewinn. Der Verkauf auf dem Schwarzmarkt ist strikt verboten. Das gilt nicht nur für professionelle Händler, die regelmäßig vor den großen Turnieren auffallen und deren Tickets umgehend beschlagnahmt werden. Auch als Endverbraucher sollte man sich sowohl beim Kauf als auch beim Wiederverkauf unbedingt an die Regularien halten. Der einzige legale Weg, Tickets weiterzuverkaufen oder kostenlos Namensänderungen vorzunehmen, läuft über die offizielle Fan-Seite für die Olympischen Spiele. Mit einer einfachen Registrierung können Nutzer entsprechende Transaktionen vornehmen. Aber auch ohne Registrierung hält die Fan-Website jede Menge aktuelle Informationen bereit. Sie bietet sogar die Möglichkeit, ehrenamtlich bei der Olympiade mitzuarbeiten. Auch das kann ein Weg sein, die Live-Atmosphäre in Italien zu schnuppern.
Widerrufsrecht beim Ticketkauf
Mit dem Kauf eines Tickets für die olympischen Winterspiele geht man einen verbindlichen Kaufvertrag ein - unabhängig davon, ob die Leistung in Anspruch genommen wird. Ein Widerrufsrecht besteht für diese Tickets nicht. Die ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang auf das Bürgerliche Gesetzbuch hin. Darin ist geregelt, dass für Verträge im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen kein Widerrufsrecht besteht, wenn sie für einen bestimmten Termin oder Zeitraum geschlossen werden (Paragraf 312g Absatz 2 Nummer 9). Wer also sein Ticket loswerden möchte, muss den Weg über die offizielle Wiederverkaufsplattform gehen.
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(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
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12. Januar 2026 | ID: 15473 | Artikel löschen |
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